Metamorphosen

”[…] heute ist es Arie, morgen wird es ein anderer sein, so viele Anstrengungen, um mehr oder weniger das gleiche zu bekommen, und ein Staunen erfüllte mich, das die Trauer überstieg, ein gleichgültiges, bitteres Staunen über all die Metamorphosen, die mich noch erwarteten, ich fühlte sie im Bauch wie das Strampeln eines Kindes, so viele Metamorphosen, um am Schluss doch nur mehr oder weniger ich selbst zu sein.”

© 1997 Zeruya Shalev, Liebesleben.

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